Neue Höfe Dürwiß | Eschweiler

Städtebauliches Konzept für ein ressourceneffizientes Wohnareal.

Team:
Harald Faerber, Fabian Faerber, Saskia Aegerter, André Spallek

Auslober:
Stadt Eschweiler, RWE Power AG, Kathy Beys Stiftung

Leistung:
Masterplan, Städtebaulicher Rahmenplan

Projektbeschreibung

Die Aachener Stiftung Kathy Beys plant mit der Stadt Eschweiler und der RWE Power AG ein Projekt zur städtebaulichen Neuordnung einer Freifläche von Eschweiler-Dürwiß. Besonderer Fokus wird dabei auf den »Faktor X« gelegt, der Innovation, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung verbinden soll.

Auf dem Plangrundstück soll ein neuer Baustein im städtischen Gefüge als Vorzeigesiedlung errichtet werden. Es soll ein ökologisch hochwertiges Wohnquartier mit energetisch durchdachter, nachhaltiger Bebauung entstehen. Der besondere Schwerpunkt der Aufgabe liegt in der Anforderung, Kriterien der Ressourcenschonung und der nachhaltigen Entwicklung bereits im städtebaulichen Konzept so zu verankern, dass später ein in Bezug auf den Umgang mit allen Ressourcen vorbildliches Quartier entstehen kann.

Konzept Architektur und Städtebau
Am Ortsrand von Eschweiler-Dürwiß gelegen, soll das neue Wohnquartier die städtebauliche Struktur des Ortes aufnehmen und einen Übergang zum angrenzenden Naturraum bilden.

Grundlage der neuen Wohnstruktur sind Baufelder mit 31 m Länge und 17 m Tiefe in Nord-Süd Richtung, sowie 19 m Tiefe in Ost-West Richtung. Diese Baufelder orientieren sich windmühlenartig um Gemeinschaftshöfe, die kleine Einheiten im Gesamtquartier markieren. Diese Wohnhöfe bilden das soziale Rückgrat des Quartiers.

Das Herzstück des Quartiers bildet der große Quartiersplatz mit dem Gemeinschaftszentrum. Ein Wasserspielplatz und der schattenspendende Baumhain bilden zusammen mit einer kleinen gastronomischen Einrichtung einen lebendigen Quartiersplatz.

Ressourceneffizienz / Faktor X
Neben der Berücksichtigung der Ressourcen im Städtebau, den Gebäuden und der Energieversorgung und Mobilität spielt der Faktor X Gedanke auch in den Nutzungseinheiten, die wie zum Beispiel im Quartierszentrum oder den Mehrgenerationenhäusern gemeinschaftlich in Anspruch genommen werden können, eine wesentliche Rolle. So können in dem vorliegenden Konzept Gemeinschaftsräume wie Gästezimmer, Büroräume mit Kopierer und Drucker etc., gemeinsame Werkstätten, Waschräume und Nutzgärten und Gerätschaften wie Werkzeuge, Geräte etc. den Faktor X Gedanken konsequent fortführen.

STÄDTEBAU | WETTBWERB

Neue Höfe Dürwiß | 52249 Eschweiler-Dürwiß
1. Preis Einladungswettbewerb
Zeitraum: 2012-2013