Fassadenwettbewerb Residenzpassage | Mainz

Der zentrale Entwurfsansatz ist die moderne Umsetzung klassischer Fassadengliederungen, wie sie im Umfeld des Schillerplatz typisch sind

Team:
Fabian Faerber, Dominik Klein

Auslober:
Fischer + Co GmbH und Co. KG

Visualisierung:
Faerber Architekten

Projektbeschreibung

Schillerplatz
Erläuterung Fassadenkonzept

Der zentrale Entwurfsansatz für die Fassadengestaltung zur Schillerstraße ist die moderne Umsetzung klassischer Fassadengliederungen, wie sie im Umfeld des Schillerplatzes typisch sind. Zunächst wird der Baukörper selbst durch den zentralen Einschnitt der Balkone gegliedert. Von diesem Mittelpunkt aus wird je eine Reihung vertikaler Fenster zu beiden Seiten gespiegelt, wodurch eine harmonische und symmetrische Aufteilung der Fassade entsteht. Die auch im Umfeld typischen schmalen Gauben nehmen diese Einteilung auf und akzentuieren durch den mittigen Balkon mit Wolkenbügel die klare und starke Gliederung des Hauses. Durch feine Schattenfugen im Putz wird das klassische Thema der horizontalen Gliederung adaptiert. Die moderne Interpretation der typischen Sandsteingewände wird durch kupferfarbene Metallfaschen erzeugt, die durch ihre feine Detailausbildung zum einen der Fassade Präzision und Wertigkeit verleihen, zum anderen aber auch die Funktion von Fensterbank und Führung des Sonnenschutzes übernehmen. Mit dem gleichen Metall verkleidet, schiebt sich die Erdgeschosszone zur Schillerstraße heraus und schafft so in Verbindung mit den großen Glasflächen eine wertige und einladende Fassadenfläche zur von Fußgängern stark frequentierten Schillerstraße.

WETTBEWERB

Schillerstraße | Mainz-Innenstadt

Nichtoffener Fassadenwettbewerb | 1. Preis – Schillerstraße
Zeitraum: 2016